Karriereblog

Wie sie durch Achtsamkeit ausgeglichener und leistungsfähiger werden

19.07.2017

„Achtsamkeit“ – ein Wort, das man in den letzten Jahren immer häufiger gehört hat und das seit einigen Jahren auch im beruflichen Kontext immer populärer wird. Viele namhafte Unternehmen wie Google, Siemens, RWE, Continental oder Bosch setzen inzwischen auf Achtsamkeits-Programme und Angebote, um ihre Mitarbeiter zufriedener und ausgeglichener zu machen. Für die Firmen ist das Geld ebenfalls gut angelegt, denn zufriedene Mitarbeiter sind weniger krank und erbringen in der Arbeit bessere Leistungen.

Doch Achtsamkeit ist nicht nur für die Arbeit hilfreich. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Studien, die die positiven Auswirkungen von Achtsamkeit auf die Gesundheit belegen. So zeigte sich beispielsweise, dass Achtsamkeit die Lebenszufriedenheit steigert, Stress deutlich verringert, hilfreich bei der Prävention von Burnout ist, Mitgefühl und gesundes Verhalten fördert und selbst bei der Behandlung psychosomatischer und psychischer Krankheiten, wie z.B. Depressionen, einen positiven Effekt erzielt. Darüber hinaus erhöht sich die Konzentrationsfähigkeit durch Achtsamkeitstraining und Studien belegen sogar einen signifikanten Zuwachs an Nervenzellen in bestimmten Gehirnarealen.

𝗦𝗼𝘃𝗶𝗲𝗹 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗩𝗼𝗿𝘁𝗲𝗶𝗹𝗲𝗻, 𝗱𝗼𝗰𝗵 𝘄𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗔𝗰𝗵𝘁𝘀𝗮𝗺𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵?

Achtsamkeit ist eine Technik aus dem Buddhismus, bei der es vor allem darum geht, genau im jeweiligen Moment zu leben. Es geht darum, sich mit den Gefühlen oder Aufgaben zu beschäftigen, die 𝘫𝘦𝘵𝘻𝘵 gerade zählen, statt über die Vergangenheit zu grübeln oder sich Sorgen bezüglich der Zukunft zu machen. Das mag sich einfach anhören, erfordert aber etwas Übung.

Bestimmt fragen Sie sich nun, wie Sie selbst achtsamer werden können. Eine einfache Möglichkeit besteht darin, regelmäßig zu meditieren. Wir stellen Ihnen hier eine Variante vor, die sie Zuhause ausprobieren können. Setzen Sie sich aber nicht zu sehr unter Druck, denn gerade am Anfang fällt es vielen Leuten schwer, sich eine Weile lang nur auf eine Sache zu konzentrieren. Sie werden merken, dass es Ihnen mit der Zeit viel leichter fallen wird und Sie sich bereits nach einigem Üben über einen klareren Verstand freuen können.

𝗔𝗰𝗵𝘁𝘀𝗮𝗺𝗸𝗲𝗶𝘁𝘀𝗺𝗲𝗱𝗶𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻:

  1. Sorgen Sie dafür, dass Sie während der nächsten 10 bis 20 Minuten ungestört sind. Nehmen Sie dann eine angenehme Sitzposition ein, in der Sie locker und aufrecht sitzen und eine Weile lang stillhalten können. Sie können im Schneidersitz sitzen, ein Mediationskissen benutzen oder einfach auf einem Stuhl Platz nehmen.
  2. Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich genau auf das, was Sie jetzt gerade wahrnehmen. Vielleicht spüren Sie, wie Sonnenlicht durch das Fenster auf ihr Gesicht strahlt, vielleicht hören Sie Vögel zwitschern, hören Autos, Flugzeuge oder bemerken einen Windhauch. Um was auch immer es sich handeln mag, nehmen Sie es einfach wahr.
  3. Nachdem Sie Ihre Umgebung wahrgenommen haben, können Sie die Aufmerksamkeit auf Ihren Atem lenken. Achten Sie genau darauf, wie es sich anfühlt ein- und auszuatmen. Nehmen Sie wahr, wie sich ihr Bauch oder ihre Brust heben und senken oder wie sich der Luftstrom in Ihrer Nase bemerkbar macht. Sie müssen nicht bewusst tief oder fest atmen, sondern können den Atem ganz natürlich kommen lassen, während Sie einfach wahrnehmen.
  4. Vermutlich werden Sie merken, dass Sie nach einer Weile gedanklich abschweifen. Nehmen Sie das einfach zur Kenntnis und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit zurück auf den Atem, sobald Sie spüren, dass Sie abgelenkt waren.
  5. Nach etwa 10 bis 20 Minuten können Sie sich wieder mehr auf ihre Umgebung und auf den Raum konzentrieren, in dem Sie sich befinden. Öffnen Sie dann die Augen, wenn Sie sich bereit dazu fühlen.

Zu Beginn können Sie sich für die Zeit der Übung gerne einen Wecker stellen. Es gibt auch bestimmte Smartphone-Apps, die in bestimmten Intervallen Klänge abspielen oder die Möglichkeit einer geführten Meditation bieten. Selbst ohne jegliche Hilfsmittel werden Sie nach einer Weile ganz von alleine spüren, wann die Zeit um ist. Probieren Sie es aus.

Wir hoffen, dieser Artikel und die Übung haben Ihnen gefallen und dass Sie vielleicht bald selbst von Ihren positiven Erfahrungen mit Achtsamkeit berichten können.

Teilen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Artikel oder Ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Achtsamkeit gerne mit. Übrigens arbeiten auch einige unserer Coaches mit achtsamkeitsbasierten Verfahren.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback – Ihr Team von Karrierecoach München


Warum Sie keine Angst vor Feedback haben sollten

22.06.2017

Sowohl im Berufsleben als auch im Bewerbungsprozess ist es unvermeidbar, von Zeit zu Zeit ein Feedback zu den eigenen Leistungen oder Verhaltensweisen zu bekommen. Vielen Menschen fällt der Umgang damit schwer, weil sie eine gewisse Einschätzung von sich selbst haben, die natürlich nicht immer mit der Einschätzung anderer übereinstimmt. Deswegen wird das Feedback oft als etwas Negatives wahrgenommen.

Heute erklären wir Ihnen, inwiefern Feedback Ihnen Potential zur persönlichen Weiterentwicklung bietet, wie Sie am besten reagieren, wenn Sie Feedback bekommen und was Sie beachten sollten, wenn Sie selbst anderen ein Feedback geben.

Nutzen Sie das Feedback, um mehr über sich selbst zu lernen. Ein Feedback, das Sie nicht nachvollziehen können, kann ein Anlass sein darüber nachzudenken, warum Ihre eigene Einschätzung nicht mit der Ihrer Mitmenschen übereinstimmt. So können Sie Ihre Schwächen und Stärken besser kennenlernen, um mit den Schwächen mit der Zeit besser umzugehen und Ihre Stärken gewinnbringend einzusetzen!

Wenn Sie Feedback bekommen, sollten Sie…

  • Erst einmal zuhören und bei Bedarf Verständnisfragen stellen.
  • Nicht argumentieren, erklären, entschuldigen, rechtfertigen oder „verteidigen“. Diese Regel gilt auch und vor allem, wenn ein Feedback Ihrer Meinung nach nicht zutrifft.
  • Sich bedanken, um zu zeigen, dass diese Rückmeldung bei Ihnen angekommen ist.
  • Auch bei unangenehmen Feedback zeigen, dass Sie darüber nachdenken werden: „Ich kann Ihr/dein Feedback zwar im Moment nicht nachvollziehen, nehme es aber zum Anlass, darüber nachzudenken.“

Feedback geben ist nicht so einfach, wie man denkt und sollte auf keinen Fall verletzend ausfallen. Deswegen sollen auch Feedbackgeber ein paar Regeln respektieren:

  • Feedback sollte niemals beleidigend sein oder die Persönlichkeit angreifen.
  • Das Feedback sollte konstruktiv und wohlwollend formuliert sein.
  • Stellen Sie auch Positives heraus, statt sich nur darauf zu fokussieren, was Sie nicht gut finden.

Natürlich dürfen auch Angestellte ihren Vorgesetzten ein Feedback geben, wenn Sie Verbesserungsvorschläge haben oder etwas Interessant fanden. Oftmals freuen sich Führungspersonen darüber, wenn sie eine ehrliche Einschätzung bezüglich ihrer Ideen und Handlungsstrategien bekommen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel die Angst vor Feedback nehmen konnten und freuen wir uns über Ihr Feedback!

Ihr Karrierecoach München – Team


Mobbing am Arbeitsplatz

10.06.2016

Wenn Mitarbeiter systematisch schikaniert und gedemütigt werden, kann dies dazu führen, dass die Situation der Betroffenen nicht weiter aushaltbar wird und das Betriebsklima mitunter stark leidet.

In solchen Fällen sollten sich Opfer von Mobbing-Vorfällen auf jeden Fall Unterstützung suchen, wie z.B. bei ihrem Vorgesetzten, der in Einzelgesprächen versuchen kann zu vermitteln. Auch Gruppengespräche mit einem neutralen Moderator oder Mediator bieten sich an. Trifft daraufhin keine Verbesserung der Situation ein, sollte der Vorgesetze zu ernsthaften Konsequenzen greifen, wie Abmahnung, Versetzung oder auch Kündigung des Mobbers.

Geht das Mobbing vom Chef selbst aus, spricht man auch vom „Bossing“. Dennoch haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich gegen diese Form der Schikane zu wehren. Sie können im Extremfall das Unternehmen oder den Mobber selbst auf Schadensersatz verklagen, eine Kündigung oder eine Versetzung von diesem erwirken oder um eine eigene Versetzung bitten. Problematisch ist dabei allerdings, dass vor Gericht demütigende Handlungen gegenüber dem Kläger genauestens nachgewiesen werden müssen, wie zum Beispiel durch Zeugenaussagen.

Beim sogenannten „Staffing“, bei dem sich das Mobbing gegen den Chef richtet und durch seine Mitarbeiter erfolgt, ist der Spielraum etwas größer, da der Chef selbst in der Position ist, das Gespräch mit den Mobbern zu suchen und diesen im Zweifelsfall mit Versetzung oder Kündigung drohen kann. Häufig sind Führungskräfte, die von ihren Mitarbeitern gemobbt werden, jedoch eher zögerlich und zurückhaltend, weshalb sie überhaupt in die Rolle des Gemobbten geraten. Deshalb ist auch in diesem Falle ein Gespräch mit dem nächst höheren Vorgesetzen oder dem Betriebsrat ratsam.

Haben Sie das Gefühl, am Arbeitsplatz gemobbt zu werden, gibt es einige allgemeine Dinge, die Sie beachten und erste Schritte, die Sie unternehmen können. Meiden Sie zum Beispiel die Konfliktsituationen und verlassen Sie den Raum. Holen Sie sich Hilfe bei Vorgesetzen, dem Betriebsrat oder bei Bedarf von einem Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht. Des Weiteren sollten Sie sich Freiräume schaffen und zur Ruhe kommen. Sprechen Sie auch mit Familie und Freunden über Ihre Situation. Dies wird Ihnen Kraft geben.

Wir, von Karrierecoach München, zusammen mit unserem Partner mfe, einer hervorragenden Kanzlei für Arbeitsrecht, helfen Ihnen gerne weiter bei schwierigen Situationen im Berufsleben und können Sie in Bezug auf den Umgang mit Mobbing am Arbeitsplatz und zielgerichteten Lösungen kompetent beraten.

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Weißt du schon, was du nach dem Abi machen möchtest?

am 31.05.2016

Diese Frage wird einem während des letzten Jahres an der Schule immer wieder gestellt und je näher das Abitur rückt, desto erdrückender wird sie, wenn man selbst nicht genau weiß, was man eigentlich mit seinem Leben anstellten möchte. Die ursprünglichen Traumberufe wie Rennfahrer, Schauspieler oder Sänger sind bereits ad acta gelegt, doch eine berufliche Planung (kurz- und mittelfristig) für die Zukunft fehlt häufig.

Solange man zur Schule ging, war der nächste Schritt immer vorbestimmt. Auch wenn die Vorschriften von Eltern und Lehrern häufig nicht erwünscht waren, war es doch immer ein beruhigendes Gefühl zu wissen, was in den kommenden ein bis zwei Jahren passieren würde. Nun steht man plötzlich vor einem neuen Lebensabschnitt und muss selbst entscheiden, wie es weitergehen soll.

Statt sich jedoch über die nächsten 20-30 Jahre Sorgen zu machen, sollte man besser Schritt für Schritt planen und eine Entscheidung nach der nächsten treffen. Die erste und wichtigste dabei ist, ob man möglichst schnell arbeiten oder sich vorher, im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung, weiterbilden möchte.

Um herauszufinden welche dieser Varianten am besten ist und den eigenen Interessen am ehesten entspricht, kann man sich Unterstützung bei einem professionellen Coach holen. Dieser kann dabei helfen, gemeinsam das eigene Portfolio, eigene Interessen und Begabungen zu analysieren. Zusätzlich kann ein Karriereberater mit seiner Expertise professionelle und überzeugende Bewerbungsunterlagen erstellen bzw. ihre bestehenden Unterlegen optimieren. Auch eine gezielte Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche und Assessment Center mit einem Profi ist sicher nutzenstiftend.

Diese professionelle Unterstützung kann Ihre Zukunftsängste verringern und Ihnen helfen, Ihren beruflichen Weg zu definieren. Eine gemeinsame Planung der nächsten Schritte und ein strategisches Vorgehen helfen dabei, eine bessere Orientierung zu gewinnen und somit auch ein eigenes Bewusstsein dafür zu gewinnen, was die eigenen Vorstellungen von Aus- und Weiterbildung sowie vom Berufsleben sind.

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Konflikte am Arbeitsplatz – der richtige Umgang mit schwierigen Chefs und Kollegen                                        

am 11.05.2016

Während man im Privatleben selbst entscheiden kann, mit wem man seine Freizeit verbringen möchte, ist dies im Berufsleben nicht immer möglich. Sowohl schwierige Vorgesetzte als auch anstrengende Kollegen können einem den Arbeitsalltag ganz schön vermiesen.

Wie sollte man mit diesen Situationen am besten umgehen? Im Folgenden wollen wir Ihnen einige Tipps und Tricks an die Hand geben, wie Sie den Umgang mit bestimmten Menschentypen meistern können.

Schwierige Chefs:

Der Choleriker – ist der von seinen Mitarbeitern am meisten gefürchtete Chef, denn sein Zorn kann jeden treffen und lässt die wenigsten kalt. Auch wenn es Ihnen schwerfällt, versuchen Sie Ruhe zu bewahren und sich die Wutausbrüche nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen. Suchen sie stattdessen einem ruhigeren Moment für ein Feedback-Gespräch mit Ihrem Chef.

Der Unzuverlässige – jeden Tag hat Ihr Chef eine andere Meinung und Sie wissen schon gar nicht mehr so recht, was eigentlich von Ihnen verlangt wurde. Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Chef vor versammelter Mannschaft auf die Diskontinuität seiner Entscheidungen hinweisen. Für zukünftige Projekte sollten Sie jedoch Ihre Aufgaben oder Arbeitsanweisungen konkret mit einer schriftlichen Bestätigung festlegen lassen.

Der Kontrolleur – verunsichert seine Mitarbeiter durch seine ständigen Blicke über die Schulter und seine ständigen Kontrollen. Einem solchen Chef nehmen sie am besten mit regelmäßigen Updates den Wind aus den Segeln.

 

Schwierige Kollegen:

Die meisten Ihrer Kollegen werden sich zum Glück als sehr kameradschaftlich und teamfähig erweisen. Doch auch mit Kollegen, die Ihnen Ihren Erfolg neiden, die versuchen, Ihnen Steine in den Weg zu legen, oder die Sie sogar mobben müssen Sie zurechtkommen.

Der Neider – dieser Kollege gönnt Ihnen Ihren Erfolg nicht. Grund dafür ist möglicherweise sein eigenes geringeres Selbstwertgefühl. Dieser Kollege braucht selbst ab und zu eine gehörige Portion Lob, um sich bestätigt zu fühlen.

Der Besserwisser – die Ratschläge dieses Kollegen sind zwar nett gemeint und gerade zu Beginn eines neuen Jobs hilfreich, können aber auf Dauer äußerst anstrengend sein. Wichtig ist, dass Sie die Ratschläge und Hilfe annehmen, dann aber nett und bestimmt erklären, dass Sie nun auch eigenverantwortlich mit Ihrer Arbeit und Ihren Aufgaben zurechtkommen.

Der Nörgler – Nehmen Sie die Schwarzmalerei des Nörglers nicht zu persönlich. Er wird immer ein Haar in der Suppe finden. Überzeugen Sie ihn stattdessen mit Ihren Fähigkeiten und bringen Sie sich so schnell aus der Schusslinie.

Gerne unterstützt Sie Karrierecoach München beim richtigen Umgang mit schwierigen Chefs oder Kollegen!

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Warum eine Karriereberatung auch bei einem vermeintlich sicheren Arbeitsplatz sinnvoll ist

am 02.05.2016

Die Meinung, nur einige oder spezielle Branchen seien von Entlassungswellen bedroht, ist weit verbreitet. Doch auch ein vermeintlich sicherer Arbeitsplatz, wie der eines IT- und Softwareentwicklers, kann plötzlich davon betroffen sein. Die Sicherheit der Stelle hängt nämlich an vielen weiteren Faktoren, wie z.B. am Verhältnis zum Chef, zu anderen Mitarbeitern als auch an der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens. Außerdem gibt es heute immer wieder Umstrukturierungen oder Outsourcing, die ebenso Änderungen herbeiführen können.

Anzeichen dafür, dass der Job in Gefahr ist, sind zum einen der Verkauf des Unternehmens an einen Wettbewerber oder die Integration in ein anderes Unternehmen. Des Weiteren können auch eine hohe Fluktuation, besonders in der Chefetage, und Beförderungen ohne Gehaltsanpassungen Zeichen dafür sein, dass sich das Unternehmen in Schwierigkeiten befindet. Erhalten Sie zudem eine mittelmäßige Leistungsbeurteilung und dokumentiert Ihr Vorgesetzter Ihre Abwesenheitszeiten in genauster Weise, kann dies ein klares Zeichen dafür sein, dass Ihr Job in Gefahr ist.

Statt den Kopf in den Sand zu stecken oder auf die Kündigung zu warten, sollten Sie selbst lieber eigeninitiativ und proaktiv tätig werden. Setzen Sie sich intensiv mit der Suche nach einem alternativen Job auseinander. Des Weiteren sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen optimieren und ein Zwischenzeugnis bei Ihrem Arbeitgeber anfordern. Auf diese Weise haben Sie etwas in der Hand, falls doch eine Kündigung ausgesprochen werden muss. Zudem kann Ihnen ein professionelles Coaching dabei helfen, sich rechtzeitig auf die Kündigungssituation sowie auf hoffentlich schon bald anstehende neue berufliche Chancen (z.B. die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch oder Assessment Center), vorzubereiten.

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Outplacement – Was ist das?!

am 29.04.2016

Kannten das Thema „Outplacement“ vor wenigen Jahren noch hauptsächlich Führungskräfte und Manager, gewinnt es zunehmend auch für reguläre Mitarbeiter an Bedeutung. Von individuellen Coachings bis zu Gruppenseminaren bieten Outplacement-Beratungen Unterstützung im Prozess der Trennung sowie bei der Neuorientierung und Jobsuche an.

Aus diesem Grund wird „Outplacement“ immer häufiger auch als Chance statt als Einbahnstraße verstanden. Im Gegensatz zum klassischen Headhunting wird nicht nur ein neuer Arbeitgeber vermittelt, sondern eine Aufarbeitung der Vergangenheit und die Zieldefinition bezüglich der Neuorientierung angeboten. Sich mit den Fragen: „Warum ich?“, „Wo liegen meine persönlichen Stärken?“ und „Wie plane ich meine weitere berufliche Zukunft?“ auseinanderzusetzen, erkennen immer mehr Betroffene von Kündigungen als hilfreich. Anfangs wird die Situation trotzdem häufig mit Frust und Enttäuschung wahrgenommen.

Eine Outplacement-Beratung kann den Betroffenen jedoch helfen, berufliche Chancen besser zu erkennen und mit einer professionellen Unterstützung bei der Jobsuche und im Bewerbungsprozess helfen. Insbesondere nach längerer Tätigkeit für den gleichen Arbeitgeber, fühlen sich viele Menschen mit einem Assessment Center oder einem Bewerbungsgespräch überfordert. Häufig haben sie keinen aktuellen und überzeugenden Lebenslauf parat, der den aktuellen Standards und Erwartungen der Personaler entspricht. Speziell geschulte Coaches helfen zu reflektieren, das verlorene Selbstbewusstsein aufzubauen und den Bewerbungsprozess vorzubereiten bzw. gut zu strukturieren. Des Weiteren können sie mit ihren Fachkenntnissen Bewerbungsunterlagen optimieren und bei der Stellensuche helfen.

Versuchen Sie deshalb, bei den Verhandlungen zur Auflösung Ihres Arbeitsvertrags, ein Outplacement-Packet als Teil Ihrer Entschädigung zu erwirken. Zudem ist es sehr ratsam, für alle arbeitsrechtlichen Fragen Karriereberater oder Rechtsanwälte (mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht) hinzuzuziehen.

Auch für Unternehmen bringt ein professionelles und gut organisiertes Outplacement einige Vorteile. Sie erfüllen damit ihre Verantwortungspflicht gegenüber ihren Mitarbeitern und können Imageverlusten vorbeugen, die häufig mit einer Entlassungswelle im Unternehmen einhergehen. Zudem helfen Outplacement-Beratungen durch Unterstützung in rechtlichen Fragen und dem Erstellen von Arbeitszeugnissen den Prozess schneller und somit kostengünstiger zu gestalten.

Karrierecoach München steht sowohl Betroffenen als auch Unternehmen als kompetenter Partner zur Seite. Melden Sie sich jederzeit bei uns!

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Wege zur Mitarbeitermotivation

am 20.07.2015

Neben wirtschaftlichen Erfolgen und finanziellen Gewinnen, spielt in der modernen Unternehmungsführung zunehmend auch das körperliche und seelische Wohlbefinden der Mitarbeiter für den Erfolg des Unternehmens eine wesentliche Rolle. Statische Arbeitszeiten, vorgegebene Pausenlänge und -verteilung oder dunkle Großraumbüros werden bei Arbeitgebern immer häufiger zum No-Go. Stattdessen vertrauen sie auf realisierbare Ziele, individuelle Fortbildungsmaßnahmen und Mitarbeitermotivation.

Demotivation verhindern

Die häufigsten Faktoren, die zu demoralisierten Mitarbeitern führen, sind mangelnde Empathie für die Angestellten, fehlendes Lob, extremer Leistungsdruck, schlechte Kommunikation und interner Konkurrenzkampf. Die Folgen reichen von steigenden Personalkosten, über sinkende Arbeitsleistungen, mangelnder Kreativität bis hin zu fehlender Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber. Für das Unternehmen bedeutet das Verluste. Dabei gibt es zahlreiche Maßnahmen, um die Mitarbeitermotivation effektiv, langfristig und kostengünstig zu steigern.

Der Schlüssel zur Motivation: Flexibilität dank Gleitzeit und Home-Office

Flexible Arbeits- und Pausenzeiten stellen eine besonders erfolgreiche Methode dar, um die Motivation und Arbeitsbereitschaft der Mitarbeiter zu fördern. Der zeitliche Spielraum erleichtert es den Angestellten, entsprechend ihrer Bedürfnisse und Lebensumstände, Beruf und Privatleben zu vereinbaren. Zugleich gibt es für den Arbeitgeber kaum finanzielle Kosten.
Auch ein Home-Office ermöglicht es den Mitarbeitern, flexibler zu arbeiten. Die zeitweilige Arbeit von Zuhause steigert zudem die Leistungsfähigkeit der Angestellten. Hierbei sind neben dem entsprechenden technischen Equipment und klaren Absprachen über Arbeitszeiten und Erreichbarkeiten, auch gegenseitiges Vertrauen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer, sowie Verlässlichkeit unabdingbar. Nur so können beide Seiten von einem Home-Office profitieren.

Der Arbeitsplatz als Inspirationsquelle

Neben der Arbeit an einem festen Schreibtisch ist es sinnvoll, gelegentlich den Arbeitsplatz zu wechseln, um in einer neuen Umgebung Inspirationen für anstehende Aufgaben zu bekommen. Großzügige Besprechungsräume, stilvoll eingerichtete Büros und gemütliche Lounges ermöglichen es, neue Eindrücke zu sammeln und helfen, die Kommunikation zu fördern, die Kreativität anzuregen und Ideen auszutauschen.

Mitarbeitermotivation durch ein gutes Betriebsklima stärken

Darüber hinaus sind viele Unternehmen bemüht, ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Frisches Obst, kostenlose Getränke und eine Teeküche mit Snack- und Kaffeevollautomaten sind mittlerweile in fast jedem Unternehmen Standard. Solche Rückzugsorte ermöglichen es den Mitarbeitern, sich eine kurze Auszeit zu nehmen und einen klaren Kopf für neue Aufgaben zu bekommen. Eine gemeinsame Tasse Kaffee oder ein Mittagessen geben Raum für Smalltalk und erzeugen eine familiäre Arbeitsatmosphäre. Um dies zu gewährleisten, haben selbst große Anbieter der Kaffeeversorgung Lösungen für unterschiedliche Bürobedürfnisse entwickelt. Auch gemeinsame Unternehmungen, wie Firmenfeste oder Betriebsausflüge, stärken den Teamgeist und schaffen innerhalb der Belegschaft Vertrauen.
Für eine gute Arbeitsstimmung sind Feedbackgespräche zwischen dem Arbeitgeber und -nehmer sehr wichtig. In diesen können Missverständnisse beseitigt und konstruktive Kritik geübt werden. Das ist für beide Seiten gewinnbringend und gibt den Angestellten zudem das Gefühl, ernst genommen zu werden. Aber auch die regelmäßige Wertschätzung der Arbeitsleistung spielt für die eigene Motivation und für die des Teams eine wichtige Rolle. Mittels angemessenen Lobs wird die Relevanz der Arbeit ausgedrückt und das fördert die Zufriedenheit. Und zufriedene Angestellte sind häufiger auch motivierter.

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Tipps für Selbstständige, Firmengründer und Start-ups

am 18.11.2014 von Walter Feichtner

„Was immer du tun kannst oder wovon du träumst – fang damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich!“, davon war schon Johann Wolfgang von Goethe überzeugt. Gewiss, jeder Anfang birgt seine Gefahren, ist ein erster Schritt ins Ungewisse. In erster Linie zählt jedoch der WILLE. Der Wille etwas zu verändern, zu optimieren oder gar neu aufzubauen. Denn dieser ist es, der bekanntlich Berge versetzt. Bestimmt kennen viele von Ihnen das Gefühl, nicht zu wissen, wohin einen der Weg führt, den man eingeschlagen hat. Zeigen Sie also Mut, bestimmen Sie selbst Ihren Weg und planen Sie Ihren Einstieg als Selbständiger, Firmengründer oder als Start-up. Mit den richtigen Tipps kommen auch Sie ans Ziel. Was gilt es jedoch zu beachten, um seine Vision umzusetzen und endlich auf eigenen Füßen zu stehen?

Generell stehen folgende Fragen im Fokus, die es zu beantworten gilt:

Tipp 1: Als Unternehmer geeignet?
Es gibt nichts schlimmeres, als sich selbstständig zu machen und anschließend festzustellen, dass man einen großen Fehler begangen hat. Selbstständigkeit unterscheidet sich fundamental vom Angestelltendasein. Gehen Sie also kein Risiko ein und überprüfen Sie sich und Ihre Fähigkeiten selbstkritisch. Bringe ich alles mit, was man benötigt, um ein guter Unternehmer zu sein? Bin ich stressresistent? Wie sieht es mit Selbstorganisation und Zeitmanagement aus? Gerade in der Anfangsphase werden Sie stark auf die Probe gestellt. 60 bis 70 Stunden Arbeit pro Woche gehören dann zum Alltag. Kaum eine Gründung verläuft von Anfang an optimal. Stellen Sie sich also auf gegebene oder mögliche Umstände ein und analysieren Sie Ihre Kompetenzen exakt.

Tipp 2: Realistische Geschäftsidee?
Eine realistische Geschäftsidee ist die Grundlage für jede erfolgreiche Unternehmensgründung. Ist es sinnvoll, sich in einer bestimmten Branche niederzulassen? Nutzen Sie gegebenenfalls Marktlücken aus und unterziehen Sie Markt und Konkurrenz einer ausführlichen Analyse.

Tipp 3: Merkmale eines guten Businessplans
„Eine Gründung ohne Business-Plan ist wie ein Flugzeug ohne Besatzung. Die Absturzgefahr ist erheblich – deshalb wird es keine Starterlaubnis geben.“ Für potenzielle Investoren ist ein guter Business-Plan unumgänglich. Dabei sollten jegliche Geschäftsbereiche und Prozesse eines Unternehmens oder Start-Ups genau festgehalten und beschrieben werden. Reibungslose Abläufe führen zu Kundenzufriedenheit und diese wiederum ist der Schlüssel zu finanziellem Erfolg.

Tipp 4: Wie komme ich an Startkapital?
Je höher der Eigenkapitalanteil, desto weniger komplex die Gründung. Generell liegt der durchschnittliche Prozentsatz, der zur Beantragung öffentlicher Fördermittel berechtigt, bei 15 %. Finanzielle Unterstützung für Unternehmensgründung und Start-Ups bieten u.a. die staatliche Förderbank KfW, die Bundesagentur für Arbeit als auch das Bundeswirtschaftsministerium. Eine weitere Möglichkeit zur Finanzierung einer Unternehmensgründung bieten Banken via Beantragung eines Kredits.

Tipp 5: Wahl der passenden Rechtsform
Aktiengesellschaft, OHG, Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder GmbH. Meistens eignet sich für die Gründung eines Start-ups das Einzelunternehmen, die einfachste unter einer Vielzahl von Rechtsformen. Benötigt wird hierfür nur ein Gewerbeschein. Gehaftet wird mit dem Privatvermögen. Im Falle eines Zusammenschlusses einer ganzen Gruppe von Personen zu einer gemeinsamen Firma, empfiehlt sich zum Start die GbR.

Tipp 6: Die geeignete Versicherung
Wer sein Unternehmen nicht versichert, geht ein hohes Risiko ein. Wir raten zur Einholung umfangreicher Informationen über entsprechende Gegenstände und Inhalte einer möglichen Versicherung. Im Fokus eines jeden Unternehmens oder Start-Ups sollten v.a. Betriebshaftpflichtversicherung, Produkthaftpflichtversicherung als auch Unfallversicherung stehen. Bei Eintritt eines Notfalls mit Privatvermögen zu haften, birgt ein existentielles, aber unumgängliches Risiko.

Tipp 7: Gewerbeanmeldung
Haupt- oder nebenberuflich – was die Anmeldung beim Gewerbeamt betrifft, besteht kein Unterschied. Lediglich Freiberufler, wie Ärzte, Rechtsanwälte, Berater, etc. sind davon ausgenommen.

Tipp 8: Umsatzsteuer
Wer gemäß HGB nicht als Kleinunternehmer gilt, ist verpflichtet Umsatzsteuer an das Finanzamt zu zahlen. Die Höchstgrenze für Kleinunternehmer liegt aktuell bei 17.500 Euro Umsatz im Jahr.

Tipp 9: Corporate Identity
Ein einheitliches Erscheinungsbild des Unternehmens nach Außen fördert Vertrauen und Sympathie. Nehmen Sie sich also Zeit und investieren Sie in eine anspruchsvolle CI. Unterstützung bieten Ihnen hierbei Grafikdesigner oder Werbeagenturen, wie z.B. die sputniks werbeagentur oder Art-Direktor Meik Küst.

Tipp 10: Personal
Die moderne Arbeitswelt wird immer komplexer, nicht zuletzt als Folge der Globalisierung. Machen Sie sich also Gedanken darüber, ob es eventuell sinnvoll ist, als Team in eine Gründung zu starten oder ob Sie den Anforderungen des Marktes alleine gewachsen sind.

Nachdem nun essentielle Fragen durchdacht, erste Schritte eingeleitet und passende Räumlichkeiten gefunden wurden, geht es nun an die Konzeption eines Plans, der reibungslose Abläufe interner Prozesse garantiert.

Im Fokus stehen hierbei Maschinerie und Büroaustattung. Klingt banal, ist es aber nicht. Von IT-Infrastruktur über Büromöbel und Raumsysteme bis hin zu Paletten, Verpackungsmaterial, aber auch Hub- und Hebegeräten, Leitern und Gerüsten, muss alles genauestens durchdacht werden. Kostengünstige und zugleich qualitativ hochwertige Produkte sind hierbei von großer Bedeutung. Experte rund um Betriebs-, Lager- und Büroausstattung ist beispielsweise der in Europa führende B2B Versandhändler KAISER+KRAFT GmbH mit Hauptsitz in Stuttgart.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen wertvolle Tipps mit auf den Weg geben!

Ihr Team von Karrierecoach München


Gute und aussagekräftige Arbeitszeugnisse – heute ein Muss!

am 04.09.2014 von Walter Feichtner 

Arbeitszeugnisse sind neben Ausbildungs- und Studienzeugnissen in der Bewerbungsmappe unabdingbar. Die meisten Arbeitgeber bestehen heutzutage darauf. Das Zeugnis entspricht einer Urkunde über ein vergangenes oder auch aktuelles Beschäftigungsverhältnis und sagt daher viel über Ihre Leistungsfähigkeit als Mitarbeiter aus.

Arbeitszeugnisse sind wie folgt aufgebaut: kurze Einleitung – Unternehmensbeschreibung – Erläuterung der Aufgabengebiete – Gesamtbewertung Ihrer fachlichen und persönlichen Kompetenzen – Leistungsbeurteilung – Zukunftswünsche­ – Grund des Ausscheidens (außer beim Zwischenzeugnis).

Jedes Zeugnis sollte diese Bestandteile beinhalten. Die Leistungsbeurteilung untergliedert sich in verschiedene Kriterien. Dabei werden Arbeitsbereitschaft, Arbeitsbefähigung, Arbeitsweise, Arbeitserfolg, Fachkenntnisse, Verhalten intern/extern und die Leistungseinschätzung bewertet. Diese Punkte bilden die Grundlage für das Herauslesen der Gesamt-Zeugnisnote.

Zu Beginn achtet der Personaler jedoch nicht auf die detaillierte Leistungsbeurteilung, sondern trifft seine Vorauswahl durch das Prüfen der Gesamtbewertung am Schluss des Zeugnisses. Für ihn ist es auch von Bedeutung, aus welchem Grund das Arbeitsverhältnis beendet wurde.

Zusätzlich ist dem Personaler auch der Zukunftswunsch des Arbeitgebers wichtig, denn daraus ist ersichtlich, ob er das Ausscheiden des Mitarbeiters bedauert oder ihm alles Gute für die Zukunft wünscht. Erst im zweiten Schritt widmet sich der Personaler der Aufgabenbeschreibung sowie der Leistungsbeurteilung und macht sich so ein detaillierteres Bild vom Bewerber.

Alle den Bewerbungsunterlagen zugehörigen Dokumente (Anschreiben, Lebenslauf, ggf. Kompetenzprofil und Zeugnisse) bilden die Basis für die Entscheidung, ob ein Bewerber zu einem Unternehmen passt oder nicht.


Azubi – erstes Lehrjahr leicht gemacht – so sammelst du Pluspunkte

am 04.09.2014 von Walter Feichtner

Die ersten Sonnenstrahlen blinzeln durch das Gebüsch, ein paar Vögel zwitschern im Morgengrauen, der Tau fällt von den Blättern ab, in der Ferne die Geräusche vorbeifahrender Autos… da klingelt der Wecker. Langsam sammelst du dich, erwachst und da die Erkenntnis: Dein erster Tag als Azubi bricht an! Der erste Gedanke: Nervosität! Werde ich den Tag überstehen? Wie wird mein Chef sein? Die Mitarbeiter? Die Arbeitsatmosphäre? Wird mir meine Ausbildung Spaß machen? Wie werde ich mich anstellen? Fragen über Fragen, die einem an so einem Morgen durch den Kopf schießen! Wir haben Tipps gesammelt, die dir die ersten Wochen erleichtern und den Einstieg ins Berufsleben vereinfachen.

Tipp 1: Kleidung

Passe dich dem Dresscode der Branche des Unternehmens an und achte auf Kleidung, in der du dich wohlfühlst. Der richtige Look, in dem du dich wohlfühlst, stärkt dein Selbstbewusstsein und hinterlässt einen ersten guten Eindruck bei deinem Vorgesetzten.

Tipp 2: Höre gut zu & engagiere dich

Konzentriere dich voll und ganz auf deinen Gesprächspartner. Bekunde Interesse, wenn dein Vorgesetzter dir etwas erklärt und sei wissbegierig, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Tipp 3: Teamwork

Stelle dich deinen Mitarbeitern vor und lerne von ihnen. Meistens haben diese in bestimmten Bereichen schon einiges an Erfahrungen gesammelt und können dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Tipp 4: Selbstbewusstsein…

…schadet im richtigen Maße bekanntlich nie, zu viel kann allerdings auch fehl am Platz sein und einen unsymathischen und überheblichen Eindruck machen. Sei du selbst, das kommt meistens am besten an!

Tipp 5: Händedruck

Begrüße deinen Chef/in mit einem festen Händedruck und positioniere dich somit. Zeige dass du entschlossen bist und weißt, was du willst. Schaue ihm/ihr dabei in die Augen. 

Tipp 6: Pünktlichkeit…

… spiegelt deine Zuverlässigkeit wider. Plane an deinem ersten Arbeitstag als Azubi also in der Früh lieber etwas mehr Zeit ein als üblich und erkundige dich vorher, wie du zu deinem Ausbildungsplatz findest.

Tipp 7: Zeitmanagement & Lernprozess

Solltest du mal etwas weniger zu tun haben, arbeite dich selbstständig ein! Schaue dich an deinem Arbeitsplatz um und sei aufmerksam. Wo ist etwas zu finden? Beobachte Mitarbeiter und deren Strategien bestimmte Aufgaben anzugehen. 

Tipp 8: Verlassen des Arbeitsplatzes

Egal ob zur Mittagspause oder zu Dienstschluss, melde dich immer bei deinem Vorgesetzten ab und zeige, dass du Verantwortung übernehmen kannst.


Burnout – Ausgebrannt durch den Beruf?

am 25.06.2014 von Walter Feichtner

Viele kennen es aus eigener Erfahrung – permanenter Stress am Arbeitsplatz, zu viele Aufgaben oder Aufträge, dass man nicht mehr mit der Bearbeitung hinterherkommt, mehrere Meetings, bei denen man gleichzeitig anwesend sein sollte. Diese körperliche und geistige Überbelastung führt bei vielen Berufstätigen zur emotionalen und körperlicher Erschöpfung. Es wird mit reduzierter Leistungsfähigkeit gearbeitet und Frustration und Unzufriedenheit kommen verstärkt hinzu. Bereits hier spricht man vom Burnout-Syndrom.

Das Burnout-Syndrom stellt eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher oder auch anderweitiger Überbelastung bei der Bewältigung des Lebens dar. Der Auslöser ist meist Stress, der aufgrund einer verminderten Belastbarkeit nicht überwunden werden kann.

Herbert Freudenberger, deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker und Verfasser des ersten wissenschaftlichen Artikels zum Thema Burnout, hat zwölf Phasen im Verlauf des Burnout-Syndroms identifiziert. Die Reihenfolge ist jedoch nicht genau festgelegt:

1) Das Überspielen oder Übergehen innerer Probleme

2) Der Drang, sich selbst und anderen Personen etwas beweisen zu wollen

3) Überarbeitung mit Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte

4) Extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen erfüllen zu können

5) Zweifel am eigenen Wertesystem sowie an ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys

6) Die Verleugnung entstehender Probleme sowie das Absinken der Toleranz gegenüber anderen Personen

7) Rückzug und Meidung sozialer Kontakte bis auf ein Minimum

8) Offensichtliche Verhaltensänderung, fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit

9) Depersonalisierung durch Kontaktverlust zu sich selbst und zu anderen Personen

10) Innere Leere und verzweifelte Versuche, diese Gefühle durch Überreaktionen zu überspielen

11) Depression mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit und Erschöpfung

12) Erste Gedanken an einen Suizid als Ausweg aus dieser Situation.

Besonders häufig betroffen von einem Burnout sind Menschen in Berufs-gruppen, deren Tätigkeiten mit zwischenmenschlichen Extremsituationen verbunden sind. Auch stark gefährdert sind Arbeitnehmer in Leitungs-funktionen, da sie eine immense Verantwortung tragen, einen hohen Arbeitsaufwand bewältigen müssen und permanent noch mehr Leistung gefordert wird.

Im Hinblick auf die fatalen Folgen eines Burnouts sollte Sie bereits bei annähernden Symptomen ein professioneller Coach unterstützen. Zu Beginn werden die spezifischen Ursachen des Burnouts im Coaching erforscht. Wichtige Anhaltspunkte bietet die Untersuchung der aktuellen Lebens- und Berufssituation. Bisherige Lebensinhalte werden ebenfalls definiert und überprüft. Die Vorgehensweise unterscheidet sich individuell je nach Coach und je nach Bedürfnis des Betroffenen.

Die Neuorientierung, die danach folgt, stellt einen wichtigen, manchmal langwierigen Prozess dar. Es benötigt viel Zeit mit der veränderten Situation umzugehen und in der Zukunft seine Verhaltensmuster zu ändern. Das Ziel des Coachings ist es, die Selbstheilungskräfte zu reaktivieren. Die Anwendung unterschiedlichster Methoden helfen dem Betroffenen, aus der Burnout-Spirale herauszukommen.

Nach erfolgreich überwundenem Burnout kann der berufliche Erfolg wieder zum gesunden Ansporn werden – diesmal ohne die Gefahr des „Ausbrennens“.

Gerne unterstützt Sie Karrierecoach München auf Ihrem Weg, dem Burnout entgegenzusteuern und den Blick nach vorne zu werfen. Wir können als Partner beim Lösen der beruflichen Probleme und Belastungen zur Seite stehen. Zusätzlich kann es nützlich oder notwendig sein, sich Hilfe von einem Psychologen oder Psychotherapeuten zu suchen.